Kolumne: Plötzlich Mama! – Wie ich die Schwangerschaft erlebt habe

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Wenn das Baby da ist, rennt die Zeit. Genieße jede Minute und sauge die Momente auf…

Diesen Satz habe ich oft gehört und gelesen, und mir deshalb in der Schwangerschaft hoch und heilig versprochen, dass ich ihn selbst nie nie sagen werde. Aber nun tue ich es trotzdem, weil es wirklich wahr ist: Die Zeit rast und es gibt nirgends einen Knopf, der sie irgendwie für einen kurzen Moment anhält. Ich kann mich gar nicht so schnell umsehen, da ist Ratzfatz die Woche rum, weil der Tag alleine mit seinen 24 Stunden gar nicht so viel Platz für all das bietet, was man erlebt, was man erledigen will und tagtäglich an Neuem verarbeitet. Und jetzt sind 4 Monate mit Emilie wie im Flug vergangen. So lange bin ich schon Mama, 4 ganze Monate, und mir kommt es so vor, als hätte ich erst gestern meinen Schwangerschaftstest gemacht, eine kleine Kugel vor mir hergeschoben, mich auf die Geburt vorbereitet, mir über Kinderwagen, die ersten Kleidungsstücke und das Leben mit Baby Gedanken gemacht. Und manchmal glaube ich das immer noch nicht. Das muss ich mir manchmal verinnerlichen, wiederhole es ganz leise – ich bin Mama. Es flasht mich jeden Tag und immer wieder aufs Neue, wenn ich morgens aufwache und neben mir eine kleine Stimme, mal leiser, mal lauter, vor sich hin quiekt, mich mit ihren wunderbaren großen grau-blauen Kulleraugen anschaut und lächelt, gierig nach Neuem Ausschau hält und nach ihrer Mama ruft – nach mir. Auch nach diesen 16 Wochen (sind es schon wirklich 4 Monate? Wirklich?) bin ich darüber ein wenig baff. Mit einem Schlag, inmitten von alltäglicher Krankenhausroutine, kam auf mich ganz plötzlich eine neue Rolle zu, auf die ich mich 9 Monate lang versucht habe, intensiv und vor allem perfekt vorzubereiten. Diese Zeit war etwas ganz Besonderes, geprägt durch viele Höhen und Tiefen. Ich stürzte mich in eine Achterbahnfahrt, deren Ende ich nicht kannte. Und jeden Tag aufs Neue begebe ich mich erneut auf diese Fahrt, mit der einzigen Gewissheit, dass kein Tag wie der Andere ist.

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Ich hatte mir vorgenommen, Schwangerschaft, Geburt und den Alltag mit Emilie hier niederzuschreiben, sofern es mir zwischen Flasche geben, trösten, kuscheln, Windeln wechseln und Fieber messen möglich ist. Das war auch der Wunsch vieler Leserinnen, die einen kleinen Einblick in die Welt einer frisch gebackenen Mama erhalten wollten – ob nun selbst Bald-Mama, Mutti eines Zwergs oder einfach nur aus Neugier. Ich dachte mir, dass eine kleine Kolumne mit dem Titel “Plötzlich Mama!” perfekt ist, meine Erfahrungen, mein Erlebtes und meine Gedanken zu dem Thema Schwangerschaft und Baby zu bündeln. Alles, was nun auf mich zukommt, möchte ich in dieser Kolumne wiedergeben, und dem großen Thema auf meinem Blog ein wenig Platz bieten.Was mir wichtig ist: Ich werde alle Erlebnisse und Erfahrungen so niederschreiben, wie ich es empfunden und erlebt habe. Keine rosarote Brille, keine lieben Worte zu Situationen, die schlicht und ergreifend mies waren und mich den letzten Nerv gekostet haben. Es war und ist nicht immer alles leicht mit Kind, wie das manche Mütter da draußen gerne vermitteln. Die wenigsten Frauen wollen als Jammerlappen oder gar als schlechte Mutter abgestempelt werden, weshalb sie lieber nichts sagen und den Frust in sich hinein quälen, in der Hoffnung, dass alles irgendwie irgendwann besser wird. Wie gern würden aber viele offen sagen: “Ich habe die fünfte Nacht nicht durchgeschlafen, ich fühle mich elend, mein Kind brüllt am Spieß, hat Koliken und so langsam bin ich mit meinem Latein am Ende. HALLO?” Sie tun es aber nicht, weil die sogenannte Mütter-Mafia sogleich vor der Tür steht und mit dem Finger auf einen zeigt. Richtig gelesen: Mütter-Mafia. Das sind die Mütter, die mit erhobenem Finger durch die Gegend laufen und bei vermeintlich falschen Entscheidungen ihren nervigen und besserwisserischen Senf abgeben, der häufig, nein, immer unangebracht ist. Dabei sind alle Mütter, wie kann man es auch anders erwarten, auch nur Menschen – keine Superheldinnen mit unerschöpflicher Energie. Keine Mutter wird mit Superkräften und dem ganzen Wissen geboren, sondern erarbeitet sich die vielen Meilensteine mit Kind durch viel Geduld, Liebe, Energie, Zeit, aber auch durch Fehler. Die gehören dazu, denn die ermöglichen auch erst die richtigen Entscheidungen.Mutter zu werden und zu sein ist keine leichte Aufgabe, trotz vieler schöner, witziger und unbeschreiblicher Momente. Manchmal sind die Momente so intensiv, dass man selbst wie ein fröhliches Kind um sein eigenes Baby herumtrollt, vor Freude Tränen in den Augen hat und vor Stolz fast platzen möchte, wenn es kleine Fortschritte macht und jeden Tag die Welt entdeckt. Aber ich bin ehrlich: Ich mag diese beschönigten Berichte einfach nicht und deshalb soll das hier auch keiner werden. Man mag mich gerne deshalb als Jammerlappen bezeichnen, wenn ich mal wieder (und das passiert mir als Mutter öfter mal) in einer Sackgasse feststecke und nach Kompromissen und Lösungen suche. Ich möchte mir in manchen Situationen selbst nichts vormachen und gewissen Emotionen wie Gedankengängen freien Lauf lassen, um Platz für Lösungen und positive Energie zu schaffen. Um überhaupt in keinen Strudel aus negativen Gedanken und Frust zu geraten. Es tut gut, sich seine Probleme, und wenn sie noch so banal und klein sind, von der Seele zu reden oder zu schreiben. Es mag in den ersten Sekunden nicht direkt das Problem lösen, aber es staut sich dadurch nichts an, was irgendwann böse explodieren könnte. Danach fühle ich mich besser und leichter, da ich den lästigen Gedankenballast abgeworfen habe. Manchmal passiert es auch, dass ich weine und einfach aufgefangen werden möchte. Manchmal rede ich mit meinen Mitmenschen über das, was mich in der Situation bedrückt. Egal, für welchen Weg ich mich entscheide, ich habe verschiedene Methoden für mich gefunden, mit den vielen Sackgassen im Alltag umzugehen. Und es hilft mir oft, in einer ähnlichen Situation einen kühleren Kopf zu bewahren. Aber ich will keinem nur die negativen Dinge auf dem Tablett servieren, sondern einfach zeigen, wie es mir mit all dem erging – mit den wunderschönen, witzigen und unvergesslichen, aber auch den weniger schönen und manchmal hässlichen, emotional wie körperlich schmerzhaften Momenten.

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10 Monate lang trug ich ein kleines Würmchen, zu Beginn kaum größer als eine kleine Bohne, in mir. Was für mich zunächst nicht real und greifbar war, wuchs mit jedem Tag zu einer kleinen Lady heran, die mir schon im Bauch schnell zeigte und mich spüren ließ: “Hallo Mama, ich bin hier. Jetzt geht’s los!” Von heute auf morgen war da noch jemand, den ich zwar nicht kannte, noch nie gesehen habe, der mir aber das Gefühl gab, das es nie anders gewesen sei. Der Bauch war noch nicht mal ansatzweise groß, und trotzdem waren wir nun zu Dritt und alles, was ich von nun an machte, machte ich mit meinem Kind im Bauch. Auf einmal kamen so viele Themen, Gedanken und Gefühle auf mich zu, mein Körper stellte sich auf den Kopf und ich war irgendwie mittendrin und wusste mit mir erst einmal nichts anzufangen. Achja, und da waren auch noch die anderen Schwangeren, der werdende Papa, die Großeltern, Nörgler, Besserwisser, die Kinderaustattung, mein beruflicher Status und die, die Kinder und Schwangere einfach doof finden. Aber ich fange mal von vorne und etwas strukturierter an.

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Kurzfilm “The Call” von Bo Concept: Zwei dänische Stilikonen treffen aufeinander

Meine Liebe zum dänischen Design muss ich kein zweites Mal ausführlich betonen, weshalb ich gleich zur Sache komme. Bo Concept steht für hochwertiges Design und exklusive Möbel, die nicht nur für einen gewissen Lifestyle stehen, sondern ein besonderes Wohngefühl vermitteln. Um dieses Gefühl zu unterstreichen, holte sich die dänische Designmöbelkette den Schauspieler Mads Mikkelsen ins Boot und arbeitete an einer packenden Werbekampagnen, die packend und kein bisschen langweilig ist. Der Landsmann Mads Mikkelsen ist unter anderem aus seiner Rolle als Bösewicht im James Bond “Casino Royal” bekannt. Hier treffen sich zwei dänische Stilikonen, ein Konzept, kreative Köpfe und talentierte Macher.

“The Call” heißt der sechsminütige Streifen, den mehrere Filmemacher, unter anderem die Regisseure Dejan Cukic und Thomas Busk, realisierten und statt einer langweligen 0815-Werbekampagne eine packende Geschichte mit Anspruch ablieferten. Das Ergebnis lässt sich sehen: Während Mads Mikkelsen mit schauspielerischer Leistung brilliert, umgibt ihn eine atemberaubende Kulisse aus Möbeln der dänischen Designkette und rundet den Kurzfilm ab. Da fragt man sich zunächst, was Möbel mit der witzigen Situation und den Dialogen zu tun haben könnten, denn sie spielen auf den ersten Blick eine eher nebensächlichere Rolle. Erst am Schluss wird klar, auf was die Filmemacher und das Unternehmen hinaus wollen.  Bo Concept versucht dabei, Marke und Produkte auf subtile Art und Weise dem Zuschauser näher zu bringen. Das Konzept Schauspieler, Kulisse und Marken zu einem Statement werden zu lassen ist absolut gelungen. Kreiert wurde ein Film, den man sich anschauen kann, und der den Zuschauer unterhalte, statt belanglos mit Werbefloskeln überschütte.

Übrigens kann man auf Bo Concept eine Home-Beratung sowie Möbel und Accessoires im Wert von 10.000€ gewinnen.

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Trends auf der Ambiente 2015

Freunde des skandinavischen Stils, haltet irgendwie eure Geldbeutel fest. Auf der Ambiente wärt ihr garantiert arm geworden. Nur gut (oder auch schlecht, wie man es nimmt), dass man auf der Messe nicht die Kreditkarte glühen lassen kann. Dafür herrschte eine Reizüberflutung im positiven Sinne: Überall wunderschöne Accessoires für die eigenen vier Wände. Wir konnten uns nicht satt sehen und die Zeit reichte leider nur für wenige Aussteller.

Chris und ich waren gestern auf der Ambiente, einer internationalen Konsumgütermesse für Dining, Giving & Living in Frankfurt. 5 Tage lang zeigen knapp 5000 Aussteller, was die Trends in Sachen Wohnen sind und welche Neuheiten uns erwarten. Während Chris in den Hallen mit Küchenprodukten glänzende Augen hatte, war der Bereich Living das reinste Paradies für mich. Die Bilder sprechen für sich: der Trend bleibt beim skandinavischen Stil mit einem Mix aus leichten Stoffen, starken Akzenten durch Kupfer und Gold, monochromen Designs und natürlichen Materialien. Ganz groß im Kommen ist außerdem japanisches Porzellan, das in unterschiedlichen blau-weißen Mustern dominiert. Überhaupt war Blau sehr häufig zu finden, denn, so erklärte mir Designerin Tine Timm von Cozy Living, stehe Blau für eine gewisse Leichtigkeit, die wunderbar mit anderen Materialien und Mustern kombinierbar ist, ohne die Räumlichkeit zu erdrücken. Aber auch leichte Pastell- und Erdtöne waren in Form von Vasen, Schüsseln oder Geschirrhandtüchern verarbeitet und ließen sich ziemlich easy in den Rest integrieren. Bei Geschirr geht der Trend mehrheitlich zu leichtem Melamin, das mit schlichtem Design überzeugt. Das Material büßt dabei keine Qualität ein und wirkt durch hochwertige Verarbeitung auf den ersten Blick wie Porzellan. Deshalb eignen sich diese besonders für Kinder. Und wir wissen alle, wie schnell Becher oder Teller auf dem Boden landen. Aber es spricht ja auch nichts dagegen, wenn tollpatschige Erwachsene Geschirr aus Melamin benutzen, oder?

Man muss es einfach erwähnen: die Dänen sind in Sachen Design und Trends definitiv die Vorreiter – ob House Doctor, Bloomingville, ferm living oder hübsch interior – sie alle treffen den Geschmack der breiten Masse und sind, wie man sieht, seit geraumer Zeit erfolgreich. Die vollen Ständen auf der Ambiente sprachen für sich. Unsere wenigen Stunden haben nicht mal ansatzweise gereicht, um alles zu anzuschauen. Aber ich durfte nette Gespräche führen und hatte einen tollen Einblick, was in Sachen Living & Co. geht, kommt und bleibt.

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Der neue Joghurt-Swag: Witziger Videospaß mit Almighurt von Ehrmann


Ehrmanns Almighurt ist ein Traditionsprodukt: seit nun über 50 Jahren ist der kleine Becher mit den unterschiedlichen Geschmacksrichtungen im Kühlregal erhältlich. Fünf Jahrzehnte, viele leckere Sorten, eine lange Erfolgsgeschichte. Mit dem Slogan “Keiner macht mich mehr an” prägte sich das Produkt fest in die Köpfe der Deutschen ein. Heute ist der deutschlandweit bekannte Spruch sowie das Produkt fest miteinander verbunden. Warum das so ist? Erfahrung, die Liebe zur Tradition und Qualität sind nur einige Merkmale, die Almighurt so erfolgreich machten. Pünktlich zum Winter wurde eine neue Reihe mit außergewöhnlicher Rezeptur auf den Markt gebracht. Unter dem Namen “Hüttenspaß” sind vier neue Geschmacksrichtungen erhältlich. Die Sorten können sich sehen lassen: Kaiserschmarrn, Apfelstrudel, Germknödel und Marillenknödel warten darauf, von Schleckermäulern und Genießern entdeckt zu werden und erweitern das bisherige Angebot von 50 Sorten um vier weitere.

Almighurt zeigt sich diesmal von einer besonderen Seite und schlägt mit der Kampagne neue Wege ein, um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Die außergewöhnlichen Geschmacksrichtungen sind der ideal Anlass dafür, um sich neu zu erfinden. Deshalb holte sich Ehrmann das Volksmusikduo Marianne und Michael ins Boot, tauschte Dirndl und Lederhosen gegen Goldkette und Collegejacke ein, tauchte in die Welt des Raps und Hip Hops ab, und scheute sich nicht vor einer humorvollen Umsetzung der Idee. So gibt es ein bisschen Booty-Shake hier und etwas Swag da, ohne jedoch die natürliche Art der Marke zu verlieren. Der Grund der ganzen Geschichte: Ehrmann setzt neuerdings auf Youtube und Facebook statt auf die Klassiker TV und Radio.

Mit der Einführung der neuen Sorten startete Ehrmann eine witzige Videoaktion, in der mit kleinen Handgriffen der Zuschauer selbst zum Akteur werden kann: Hüttenspaß in Form eines Tänzchen mich Marianna und Michael. Mein Ergebnis könnt ihr übrigens hier anschauen. Wenn ihr auch Lust habt, in so einem Video die Hufe zu schwingen, dann könnt ihr euer eigenes Tanzvideo erstellen. Überrascht mit der lustigen Idee Freund, Freundin, Schwester oder Bekannte und teilt es auf euren sozialen Kanälen

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