Der weihnachtliche Zauber in den eigenen vier Wänden

Eigentlich sollte dieser Post schon letzte Woche kommen, aber weil uns seit knapp zwei Wochen eine richtig miese Krankheitswelle festhält und wir jetzt nacheinander flach liegen, konnte ich hier so gut wie nichts tun. Der Post über meine Weihnachtsdekoration wurde sich als eine Art Inspirationpost gewünscht. Ich weiß, kommt reichlich spät, wenn man bedenkt, dass nächste Woche schon Heiligabend ist. Die Weihnachtszeit müsste allein deshalb schon doppelt so lang sein, damit man sich an dem ganzen Zauber überall richtig erfreuen kann.

Meine Weihnachtsdekoration sieht nicht viel anders aus als letztes Jahr. Hier und da kamen ein paar neue Sachen und Ideen hinzu, aber im Großen und Ganzen habe ich mich meinen zwei großen Kisten bedient und Wohnzimmer und Küche dekoriert. Farbtechnisch blieb alles klassisch bei Rot, Gold und etwas Silber. Auf den eigenen, kleinen Weihnachtsbaum mussten wir leider kurzfristig verzichten, da wir ab Sonntag nicht mehr zu Hause sind (ich lasse mich nämlich selbst von Mama und Oma betütteln – haha!) Einen zu organisieren war die letzten Tage in dem Chaos einfach nicht machbar. Aber nächstes Jahr kommt einer bestimmt.

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Probleme mit trockener Haut

Das kalte Wetter macht mir eigentlich nichts aus, wenn man die richtigen Klamotten anhat. Aber meiner Haut tut dieser ständige Wechsel zwischen Kalt und Warm überhaupt nicht gut und so musste ich meine Hautpflege komplett umstellen. Nach der Geburt ist meine Haut etwas trockener geworden, durch den ständigen Kalt-Warm-Wechsel hat es den Effekt zusätzlich verstärkt. Bei meinem Besuch bei La Biosthetique wurde festgestellt, dass meine Gesichtshaut weder Fett noch Feuchtigkeit enthielt – alles trocken. Dementsprechend fühlt sie sich an, ist leicht schuppig und juckt. Keine angenehme Angelegenheit, die mich in den Wahnsinn getrieben hat. Jetzt ziehe ich das volle Feuchtigkeitsprogramm durch, damit das Ganze bis Heiligabend wenigstens ein bisschen ansehnlich wird.

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Reinigungsmousse von Nivea: Dieses Mousse ist für normale Haut und Mischhaut gedacht. In der Tat ist es aktuell nicht an meinen Hauttypen angepasst, aber zum Kaufzeitpunkt war meine Haut noch nicht ganz so schlimm wie jetzt und neigte tendenziell zu einer glänzenden T-Zone. Es ist aber insgesamt schön mild und reinigt die Haut sanft – wenn auch nicht komplett gründlich, das muss im Anschluss mit einer Reinigungsmilch oder einem Tuch noch nachgeholt werden. Gerade bei starkem oder wasserfestem (Augen)Make-up.

Pfirsich Peeling von Hildegard Braukmann: Ich mag eigentlich grobkörnige Peelings, bei denen man spürt, dass man peelt. Eigentlich. Aber weil ich momentan meiner Haut die großen und schroffen Peelingkörner nicht antun will, weil sich die Haut noch mehr rötet und teilweise schmerzt, greife ich zu dem etwas sanfterem Peeling von Braukmann. Die Konsistenz ähnelt einer Gesichtslotion mit vielen feinen Körnchen.

HydraQuench Cream von Clarins: Mein aktueller Favorit im Beautyregal, den ich euch vor kurzem vorgestellt habe. Eine super reichhaltige Feuchtigkeitspflege für meine gestresste und geplagte Haut, die nicht nur pflegt, sondern auch noch angenehm pudrig duftet. Die Konsistenz ähnelt einer leichten Lotion, die gut einzieht. Ich hatte sie schon mehrfach als kleine Probe getestet und habe sie jetzt im großen, nicht ganz billigen, Tiegel gekauft. Aber sie ist mein absoluter Favorit unter den bisherigen getesteten Cremes.

Drink-up Intensive Overnight Mask von Origins: Ein Bestseller, der in vielen Beautyregalen nicht mehr wegzudenken ist und auf den ich mittlerweile selbst schwöre – dank der Empfehlung einer Youtuberin. Der Name ist selbstredend: eine dünne Schicht versorgt über Nacht die (durstige) Haut mit viel viel Feuchtigkeit. Man merkt förmlich, wie die Haut die Maske “aufnimmt”. Ein Entfernen der restlichen Maske ist meistens nicht nötig. Bei meiner Haut muss ich sie einige Nächte hintereinander auftragen, aber in der Regel wende ich sie einmal in der Woche an, um ihr über Nacht die nötige Portion Feuchtigkeit zu geben (auch im Sommer, denn die Konsistenz ist nicht sehr fettig und zieht perfekt ein).

Cold Cream von Avene: Zu diesem Produkt greife ich nur, wenn es hart auf hart kommt. Und so kam es ja leider. Für die stellenweise schuppigen Hautstellen, meistens um mein Kinn herum, trage ich diese sehr fettige Creme auf und lasse sie über Nacht zusätzlich einziehen. Sie kommt eigentlich selten zum Einsatz, meistens nur im Winter bei den entsprechenden Temperaturen, weil sie sehr fettig ist und bei Mischhaut hin und wieder zu Pickelchen führen kann.

Bariederm Lips von Uriage: Die Lippenpflege vereint zwei tolle Eigenschaften. Zum Einen ist es ein Pflegestift, der die Lippen nicht austrocknet. Zum Anderen ist es eine Art Lipgloss, da es schön glänzt ohne zu kleben. Bei meinem letzten Besuch in Polen habe ich in der Apotheke das gute Stück, das ursprünglich aus Frankreich stammt (und die wissen, was gut für die Haut ist – garantiert), mitgenommen und trage die Pflege im Moment täglich auf. Die Marke habe ich in Deutschland bisher noch nicht gesichtet, aber man kann sie über Amazon erwerben.

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Puderfarben, dezenter Schnitt, goldene Pünktchen und am Rücken eine Schleife – als ich gestern diese Bluse bei Promod im hintersten Bereich gesehen habe, war ich sofort hin und weg. Und sie musste natürlich mit! Zugegeben: Prints mit Punkten und Streifen liebe ich gleichermaßen, und kann häufig nicht dran vorbei. Passend zum zweiten Advent habe ich sie heute angezogen, weil sie zwar süß, aber auch sehr festlich ist und sich wunderbar mit klassischen Teilen in Schwarz kombinieren lässt. Vielleicht werde ich sie auch an den Weihnachtsfeiertagen tragen, weil sie eine Abwechslung zu den vielen Sachen in Rot, Silber oder Gold, teilweise mit viel Glitzer und Pailletten, ist, die man zur Weihnachtszeit üblicherweise findet.

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Bluse – Promod
Rock – H&M

Résumé: November ’14

Mein November in Worten
Der November war sehr ereignisreich, wir hatten viel Besuch, waren aber auch viel unterwegs. Auch wenn ich zugeben muss, dass unsere Nächte mittlerweile zu unseren Tagen geworden sind. Vergangenen Monat bin ich 25 geworden und hatte einen schönen Tag mit Chris und Emilie beim Brunchen. Zudem durfte ich Haut und Haare auf Vordermann bringen, da ich wirklich tolle Geburtstagsgeschenke erhalten habe.
Emilie hat ihr erstes Fotoshooting gehabt und einen wunderbaren ersten Eindruck beim Fotografen hinterlassen, der wohl danach ein wenig aus dem Konzept war, da unser Kind einfach allen Bedürfnissen freien Lauf ließ. Ich musste irgendwann lachen, denn alle Requisiten, die zum Teil meine Mutter zur Verfügung gegeben hat, waren markiert. Als ich sie anrief, um ihr die Malheurs ihrer Enkelin zu berichten, kam nur ein trockenes “Ach drauf geschissen.” Ja, Mama, ist schon! Wir mussten beide echt lachen.
Wir waren abends auch das erste Mal ohne Baby unterwegs, da die Oma unbedingt auf die Kleine aufpassen wollte. So haben wir uns eine gemütliche Runde Sushi (nach 9 Monaten eine Wohltat und das im besten Sushirestaurant in Mannheim – yum yum) und Kino gegönnt. Wir haben uns “Gone Girl” angeschaut und ich fand ihn richtig klasse. Zudem kam ich das erste Mal wieder unter Leute (wenn auch nur mit der Motivation meines Freundes), denn meine Freundin feierte ihren 30. mit einer 80er-Mottoparty. Ich hatte mir Outfit und Styling überlegt und in der letzten Minute ging wirklich alles schief, was nur schief gehen kann. Oberteil versaut, Nägel schlampig gemacht und die Frisur wollte nicht sitzen. In 5 Minuten hatte ich mein ganzes Styling umgekrempelt und auf die Schnelle was Neues, wenn auch nicht sehr Originelles, gezaubert. Den Award für das beste Outfit an dem Abend habe ich zwar nicht gewonnen, aber ich war wenigstens verkleidet!
Eigentlich ist der November der Monat, in dem ich so richtig in Weihnachtsstimmung komme, dekoriere, schmücke und alles schön herrichte, aber dieses Jahr hat sich alles nach hinten verschoben, da ich erst gar keine Zeit gefunden hatte, groß zu schmücken. Erst nach und nach konnte ich hier und da das Wohnzimmer und die Küche dekorieren und habe den Großteil pünktlich zum 1. Advent geschafft. Jetzt herrscht auch in unseren vier Wänden ein klein wenig Weihnachtsstimmung.

Mein Ausblick auf den Dezember
Ja, ich weiß, ich bin ein bisschen spät, denn wir haben ja schon Dezember. Mittlerweile den 6. Aber nicht nur der Ausblick auf den Monat kommt spät, so ziemlich alles läuft momentan später ab als gewöhnlich. Den Adventskalender für Chris habe ich erst am 2. fertig bekommen, das Nikolausgeschenk erst gar nicht richtig eingepackt, mangels Zeit, und mein Adventskranz wurde erst gestern Abend fertig. Aber es ist nun alles dekoriert, und ich versuche die wohl schönste Zeit im Jahr zu genießen.
Dieses Jahr feiern wir Heiligabend in Deutschland, bei der Familie meines Freundes. Es ist für mich eine kleine Umstellung, da ich bis auf wenige Ausnahmen in meiner Kindheit, so gut wie jede Weihnachtsferien in Polen verbracht habe. Wir wechseln uns mittlerweile ab, um allen Seiten gerecht zu werden und niemanden zu vernachlässigen. An Heiligabend wird Raclette aufgetischt, was für mich ungewöhnlich ist, da wir in unserer Familie Heiligabend sehr traditionell verbringen. Deshalb bleibt das Raclette zumindest für mich an dem Tag fleischlos. Wir werden dann den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag bei meinen Eltern verbringen, da ein Teil meiner Familie extra aus Polen kommt, um mit uns allen zu feiern. Da freue ich mich sehr drauf, da ich sie schon knapp ein Jahr nicht mehr gesehen habe. Meine Schwester kommt auch aus Wien angereist, sodass die Weihnachtstage wirklich mit der ganzen Familie verbracht werden. Und es gibt natürlich traditionell die 12 Gerichte, auf die ich mich schon das ganze Jahr über freue. Jetzt müsste es nur noch pünktlich zu Heiligabend schneien, dass man abends mit dem Schlitten durch die Straßen fahren oder einen gemütlichen Spaziergang machen kann. Dann wäre es wirklich perfekt.
Wie wir Silvester verbringen werden, wissen wir noch nicht.  Vielleicht in den eigenen vier Wänden mit einem coolen Film, viel Popcorn, süßer Cola und einer Familypizza mit Extra Käse oder mit der Familie. Mal sehen, zu welcher Option es uns treibt. Das schönere Highlight kommt dann im Januar, aber dazu irgendwann mehr…

Crema di fragola

Bestimmt habt ihr bei Vapiano schon mal die leckere Crema di fragola mit frischen Erdbeeren gesehen oder auch schon probiert. Wenn nicht, dann solltet ihr das unbedingt nachholen, denn sie schmeckt wirklich himmlisch – versprochen! Diese fluffige Creme zusammen mit den Früchten…ach, probiert es einfach. In kleinen Gläsern serviert, ist sie nämlich der perfekte Nachtisch, ganz egal zu welcher Jahreszeit. Aber gerade zur Weihnachtszeit, wenn es in der Küche doch mal schnell und unkompliziert gehen muss, kann man mit diesem Dessert absolut nichts falsch machen, denn sie ist super schnell gemacht. Lasst euch nur nicht täuschen: obwohl die Gläschen klein sind, und man häufig glaubt, dass das als Nachtisch viel zu wenig sei, sättigt die Creme dank einer ordentlichen Portion Mascarpone und Sahne.

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Wie der Name schon sagt, handelt es sich eigentlich um eine Creme mit Erdbeeren. Ich habe in der heutigen Version Himbeeren genommen, da es keine Erdbeeren gab. Natürlich ist die verwendete Frucht beliebig austauschbar. Wer keine kleinen Gläschen hat, kann das Ganze auch in einer Auflaufform servieren. Das ist bei einer größeren Anzahl von Personen besonders empfehlenswert. (Im Übrigen: Meine Gläschen habe ich aus Frankreich, da war nämlich mal Joghurt drin. Die Franzosen verkaufen ihren Joghurt überwiegend in Gläsern statt in Plastikbehältern. Die Gläschen habe ich nämlich nur noch ausgewaschen und kann sie für solche Desserts weiterverwenden.) Und jetzt heißt es: husch husch in die Küche und im Kühlschrank für Leckeres Platz machen. Guten Appetit!

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Zutaten
für ca. 15 Gläschen oder eine kleine Auflaufform
CREME: 6 Eier (Eiweiß und Eigelb trennen), 160g Zucker, 400g Mascarpone, 6 Blätter Gelatine, 400g Schlagsahne, 500g Erdbeeren/Himbeeren, dunkles Kakaopulver, ggfl. Minze
SONSTIGES: Auflaufform oder Gläschen oder Dessertschalen

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Zubereitung:
Schritt 1
In einer Schüssel Eigelb mit Zucker cremig schlagen. Die Mascarpone nach und nach dazu geben und unterrühren bis eine cremige Masse entsteht.

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Schritt 2
Die Gelatine einweichen, verflüssigen lassen und dazu rühren, die Schlagsahne und das Eiweiß jeweils (nicht zusammen!) in einer separaten Schüssel steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponemasse heben.

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Schritt 3
Die ganze Masse kalt stellen und eine Nacht ziehen lassen. Dessertschalen zur Hälfte mit der Creme füllen, die Früchte auf die Masse geben und mit einer dünnen Schicht Creme abschließen. Zum Schluss kann man das Ganze mit dunklem Kakaopulver und frischer Minze dekorieren.

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