Fashionfreakwithheart

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“Was für ein süßes Foto von deiner Kleinen” – Gedanken zum Thema Kinderfotos im Internet

Sie sind putzig, diese Bilder vom eigenen Kind. In Zeiten von Smartphones schnell eins gemacht und bei Instagram oder auf den Blog gestellt. Man ist stolz auf das kleine Wunder, man platzt vor Freude und teilt diese mit den vielen Lesern und Followern, die sich mehrheitlich für einen freuen und 9 Monate lang intensiv mitfieberten. Es sind ja nur Bilder, manchmal nur ein paar Sätze dazu, alles eigentlich ganz harmlos. Man sieht manchmal gar nicht viel: erst ein kleines Würmchen, das schläft, isst, seine ersten wichtigen Schritte macht. Später ist das Würmchen größer, spielt, macht Unsinn, grinst frech in die Kamera, wenn es im Sandkasten oder halbnackt im Planschbecken fröhlich spielt. Auch die vielen ersten Momente sind so wunderbar, man möchte sie schlichtweg festhalten, teilen und sich freuen. Denn diese Momente sind so kostbar und vergehen so schnell. Aber wir wissen auch, und das haben die vielen negativen Schlagzeilen, Beispiele und Fälle gezeigt; alles was ins Internet gelangt, bleibt da und ist nicht ganz ungefährlich. Du löschst es mit der Annahme, dass es weg ist, doch irgendwer hat sich schon das Bildchen abgespeichert oder die Information weitergetragen. Manches gelangt, leider und immer wieder, in perverse Hände. Den Rest könnt ihr euch ja selbst ausmalen, die Medien sind voll mit solchen Berichten. Jeden Tag.

Warum gerade ich das sage, die doch mit 14 Jahren, und somit als Jugendliche, ihr Leben der Öffentlichkeit öffnete? Die, die zeitweise wirklich grenzwertige Dinge, Bilder und Videos veröffentlichte, die heute so nicht mehr veröffentlicht werden würden? Ich habe die Entscheidung selbst gefällt, ich mag zwar ein Kind gewesen sein, sicherlich, aber es war doch meine eigenwillige Entscheidung, dem ganzen beizutreten. Ich musste mich auch zeitweise mit Anfeindungen, Beleidigungen, Zickereien oder sonstigen verbalen Attacken  auseinandersetzen. Aber da steht es: ICH. Ich habe mich damit auseinandersetzen und für meine eigenen Entscheidungen gerade stehen müssen. Aber wenn ich mein Kind zeige und irgendwo auf dieser Welt, hinter versteckten Accounts, auf irgendwelchen Portalen oder in Foren über mein Kind, dessen Aussehen oder Entwicklung schlecht gesprochen wird, sprich mein Kind durch den virtuellen Dreck gezogen wird, namentlich wie bildlich auf Ewigkeiten im Internet verankert ist, ganz egal, wie viel ich dann nachträglich löschen mag, dann ist es mein wehrloses Kind, dass sich gegen diese Attacken nicht wehren kann. Es ist dem einfach ausgesetzt. Ich kann es natürlich verteidigen, und gewiss würde ich das auch tun, aber es zieht einen großen Rattenschwanz nach sich und ist etwas, was man hätte verhindern können.

Grundsätzlich vertrete ich die Meinung: jeder Elternteil muss seine eigenen Entscheidungen fällen und die Verantwortung für diese Entscheidungen tragen. Auch in dem Fall, wenn er seine Kinder im Internet zeigt oder über sie gewisse Dinge veröffentlicht. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Das ist immer eine persönliche Ansichtssache, und ich mag mir nicht anmaßen zu sagen, dass unser Weg, den wir für uns gewählt haben, der absolut richtige ist. Er fühlt sich für uns einfach gut an, das können wir so besser verantworten. Wir möchten schlichtweg nicht, dass unser Kind namentlich und bildlich mit meinem Blog in Verbindung gebracht wird. Ich habe in der Vergangenheit aus gewissen Entwicklungen und unschönen Erfahrungen mit Lesern meine Konsequenzen gezogen und möchte nicht, dass unser Kind in die “Szene”, wenn man das so nennen kann, hineingeboren wird. Auch wenn ich (gerne) Bloggerin bin und damit meine Brötchen verdiene.

Ich selbst verfolge ja liebend gerne Blogs oder Accounts von Müttern, die ihre Geschichten teilen, aber immer mit einer Portion Zurückhaltung. Denn der Internet ist eigentlich ein wunderbarer Ort, um sich mal auszutauschen. Aber man merkt, dass die Themen Kinder kriegen und Erziehung eine große Diskussionswelle auslösen können. Jeder hat seine eigene Meinung zu einem gewissen Thema, jeder weiß es irgendwo besser, jeder darf seinen “Senf” publizieren und kundtun. Das ist manchmal schön, manchmal aber auch nervig. Gerade bei Instagram verfolge ich regelmäßig, wie über winzige Kleinigkeiten seitenlang diskutiert wird. Irgendwann greifen sich die Leute gegenseitig an, beschimpfen sich, weil jeder auf seiner Meinung und seinem Recht beharrt. “Wie du stillst nicht? Was dein Kind läuft noch nicht? Du weißt schon, dass man mit dem Brei erst zu einem gewissen Zeitpunkt anfangen soll. Ist besser für die Entwicklung.” – das sind nur einige von tausenden Diskussionen und Aussagen, die ich still mitgelesen habe. Sei es auf Ask.fm, Instagram, Blogs, bei Facebook oder in Foren. Mittlerweile rudern viele Blogger-Mamas zurück, nehmen Bildern und Texte über das eigene Kind wieder von ihrem Blog oder stellen ihr Instagram auf privat. Manche vielleicht aus Angst, manche, weil sie die Diskussionen, die unersättliche Neugier und ständigen Fragen einfach leid sind, andere, weil sie sich bewusst werden, dass Kinder irgendwann ihren eigenen Willen entwickeln und ein Recht haben, erst gefragt zu werden, ob sie etwas möchten. Die Tatsache, dass es englische Lästerforen gibt, in denen über sehr bekannte internationale Youtuber und deren Kinder wirklich absolut grausame Behauptungen aufgestellt und Spekulationen verbreitet (die man im Übrigen ohne Registrierung einfach so nachlesen kann), Bilder und Aufnahmen immer und immer wieder gepostet und zitiert werden, bestärkt mich nur noch mehr in unserer Entscheidung, nicht alles publizieren zu müssen. Natürlich habe ich recht viel über die Schwangerschaft geschrieben, auch als ich mit Vorwehen im Krankenhaus lag. Aber hier ging es noch in erster Linie um mich.

Mein Blog hat keineswegs die Reichweite von vielen anderen bloggenden Müttern oder Eltern. Aber auch ich weiß, dass nicht jeder Besucher und Leser mir stets wohlgesonnen gegenübertritt. Ich weiß, dass die Neugier oft groß ist, man will immer mehr wissen und es wird ständig nachgefragt und gebohrt. Irgendwann werden Geschichten um Aussagen und Bilder gestrickt, die völlig absurd und lächerlich sind. Schnell ist eine Grenze überschritten und einen Zurück-Button gibt es im Internet nur im Browser, aber nicht für eine schon längst fortgeschrittene Entwicklung um die eigene Person oder die Familie. Ich bin in der Hinsicht einfach vorsichtiger geworden. Und wenn ich dann solche Seiten sehe, dann wird mir richtig schlecht.

Für mich stellen sich auch immer diese Fragen: Was ist, wenn mein Kind mir das irgendwann vorwirft, dass ich irgendwelche Geschichten oder Bilder geteilt habe, die sehr intim waren? Was ist, wenn diese ganzen zuckersüßen Bilder noch in 10 Jahren bei Google zu finden sein werden? Was ist, wenn vor meiner Tür jemand steht, der im Internet seine Realität gefunden hat? Es sind Fragen über Fragen, mögliche Situationen, die eintreffen können, aber nicht müssen. Ich genieße das einfach mit Vorsicht.

Ich möchte niemanden angreifen, weil ich, wie ich schon oben geschrieben habe, der Meinung bin, dass wirklich jeder selbst entscheiden muss, was für ihn und seine Familie richtig oder falsch ist. Wir haben uns nunmal so entschieden, dass wir keinen Namen und keine Bilder vom Gesicht veröffentlichen wollen. Ich hoffe, dass unsere Entscheidung euer Leseverhalten in Bezug auf meinen Blog nicht abnimmt.

09 09 14

Dienstag_01

Bluse – Marc O’Polo
Hose – H&M Mama
Schuhe – ZARA
Tasche – Longchamp

Babybump (35 SSW)

Es geht in die Endrunde. Es sind nur noch wenige Wochen bis zum errechneten Termin. Und auch ich bin so langsam mit meinen Kräften, zumindest körperlich, am Ende. Vieles fällt mir unfassbar schwer, viele Dinge kann ich selbst kaum noch machen, außer im Bett liegen und nichts tun. Eine Zeit lang ist das ja auch nett, aber wenn man weiß, was man noch alles machen muss, ist diese Bettruhe unerträglich. Ich bin sehr dankbar darüber, dass wir bei unserer 1. Renovierungsphase (die zweite steht Ende September/Anfang Oktober noch an) tatkräftig unterstützt worden sind, denn ich habe die meiste Zeit schlichtweg verpennt und war keine große Hilfe. So wie ich zu Beginn meiner Schwangerschaft ständig müde war, so scheint sich der Kreis zu schließen und meine extreme Müdigkeit kommt zurück. Ich bin aber heilfroh, dass die Übelkeit nicht mehr wieder gekommen ist, denn die ist eindeutig schlimmer.

Nachts schlafe ich fast gar nicht oder sehr sehr schlecht, außer, wenn ich meine Nadeln gesetzt bekomme. Tagsüber, wenn ich genug zu tun habe, Termine anstehen oder auch mal der Haushalt gemacht werden muss, könnte ich einfach nur noch schlafen. Hinzu kommen Probleme mit dem Rücken. So langsam höre ich mich wie eine alte, gebrechliche Frau an, die ständig am meckern ist. Aber wenn man seinen Körper in dem Zustand nicht kennt, fällt es einem schwer, mit den vielen Einschränkungen klar zu kommen. Und ich habe nicht viele Möglichkeiten dem entgegen zu wirken, da ich keinen Sport machen darf, Bewegung an sich ist auch nicht viel drin, und Tabletten darf ich auch keine nehmen. Wenigstens mindert die Akupunktur meine Beschwerden ein wenig. Zudem ist der Austausch mit anderen werdenden Müttern bei der Hebamme, wenn wir in Scharen mit unseren Problemen dahin kommen, eine kleine Wohltat. Manchmal hat man das Gefühl, dass man sich nur dort schön “ausheulen” kann, weil man im Alltag mit den Problemen, die man so hat, nicht immer ernst- und/oder wahrgenommen wird. Je nach Tagesform und Wehwehchen ist meine Laune mal besser oder schlechter. Es ist schon eine kleine emotionale und körperliche Achterbahn mit vielen Höhen und Tiefen. Ich versuche die letzten Wochen noch zu genießen, aber ich muss gestehen, dass es mir nicht immer gelingt.

Bisher habe ich 7,5kg zugenommen, mein Bauchumfang schwankt zwischen 92 und 95cm, je nachdem wie sie liegt. Mit der genauen Woche ist man sich nicht so sicher, der Termin steht ja schon fest, aber die Größe der Kleinen passt nicht zu dem genannten Datum. Das kann bedeuten, dass sie einfach ein kleines, zierliches Baby ist und bleibt, die Woche grundsätzlich nicht stimmt oder sie noch einen Schub macht. Ich bin gespannt, wie sich das noch in den letzten Wochen entwickelt. Ansonsten ist sie sehr aktiv, macht sich täglich ganz stark bemerkbar. Wir hatten die letzten zwei Wochen versucht eine 3D-Aufnahme von ihr machen zu lassen, aber Madame wollte sich nicht zeigen, hat sich stets versteckt und die Hände vors Gesicht gehalten, so dass wir es nach dem dritten Versuch aufgegeben haben und einfach warten müssen, bis sie endlich da ist :). Wir platzen vor Neugier!

Kuschelige Pullover und Cardigans für den Herbst

Meine Auswahl an Cardigans und Pullover für den kommenden Herbst und Winter steht fest: viel Beige, Nude und Grau. Vereinzelt Jagdgrün, klassisches Schwarz und dazwischen noch Bordeaux (die sind hier nicht abgebildet). Dieses Jahr habe ich versucht so gut es geht auf Polyester zu verzichten und hielt explizit Ausschau nach Kaschmir sowie feiner Baum- und Alpakawolle. Was beim ersten Anprobieren gekratzt und Unwohlsein verursacht hat, wurde sofort wieder weggelegt. Leider war das bei vielen Pullovern von Zara der Fall, so dass für mich nur der einzige, schlicht geschnittene Kaschmirpullover in Grau in Frage kommt. Marc O’Polo hat zwei schöne, schlichte Modelle rausgebracht: ein kurz geschnittener Grobstrickpullover aus Alpakawolle, der durch seinen kurzen Schnitt über längere Blusen getragen werden kann. Der Andere besticht durch einen schlichten Schnitt und die gedeckten Farben, die man im Alltag immer tragen. Zudem kratzt er nicht auf der Haut. Deshalb ist das mein absoluter Favorit. Kuschelige und schlichte Cardigans runden jedes Outfit ab und dürfen bei mir dieses Jahr ebenfalls nicht fehlen. Meine Alten habe ich aussortiert, weil sie ziemlich verwaschen und abgetragen aussahen. Hier bin ich bei H&M fündig geworden, weil das Tragegefühl unerwartet angenehm ist und der Preis einfach stimmt. Meine Oversized Cardigans mit großem V-Ausschnitt und Knöpfen in Bordeaux, Grau und Beige stammen sogar noch vom letzten Jahr und werden mich dieses Jahr weiterhin begleiten. Bei Mango hat mich ein Grobstrickpullover in Jagdgrün und Beige überzeugt. Damit sollte ich eingedeckt sein.

 

Pullover & Cardigan 2014

 

Baumwollpullover von Marc O’Polo (Beige und Grau) // Kaschmirpullover mit Kastenkragen von Zara // kurzer Alpakapullover von Marc O’ Polo // flauschiger Kaschmirpullover von COS // Oversized Cardigan von H&M (Beige, grau und Bordeaux) // Feinstrickcardigan von H&M (Grau und Schwarz) // Grobstrickpullover von Mango (Jagdgrün und Beige)

Der perfekte Nudeton

Ich trage auf meinen Lippen selten knallige Farben, aber was ich immer wieder bevorzuge, ist ein dezenter Nudeton, der zu jedem geschminkten Make-up passt. Und so wie es auch viele perfekte Rottöne gibt, so ist auch die Auswahl an Nude gewaltig. Die Preisspanne ist dementsprechend breit gefächert. Gestern bin ich in der Drogerie auf dieses Schätzchen von Max Factor gestoßen und habe ihn zu meinem perfekten Nudeton gekürt. Farbe und Glanz sind ideal und die Konsistenz sagt mir ebenfalls sehr zu.

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