Outfit // 19 04 15

Sonntag. Sonne. Perfekt! Und weil ich heute mal nicht in gemütlichen Lümmelklamotten den Tag verbringen wollte, habe ich mich für das Kleid von Taifun entschieden, das für solche Tage wie diese ideal ist. Es ist casual, aber schick zugleich und mit wenigen Accessoires aufgepeppt. Die Sonne schien, es war wunderbar warm, also Zeit für einen kurzen Nachmittagsspaziergang.

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Kleid * – Taifun (auch in meinem Shop erhältlich)
Schuhe – CCC (ähnliche Version)
Ring – ASOS (ähnliche Version) (auch in meinem Shop erhältlich)
 

* PR Sample

Do-it-yourself? Oder lass mal den Profi machen! – Part 1

Als Emilie auf die Welt kam, war klar, dass wir Geburts- und Dankeskarten an Familie und Freunde verschicken wollen. Eine kurzes, aber herzliches Danke für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten, verpackt in wenigen Zeilen, die aber alles enthalten, was wir sagen möchten und natürlich ein Foto, das unseren Nachwuchs zeigt. Etwas verspielt und hübsch sollte sie sein. Eine Karte, die man sich immer wieder gerne anschaut und eventuell im Office an eine Pinnwand pinnt. Bis wir das Richtige gefunden haben, mussten wir uns durch eine große Auswahl wühlen: bunt, mit quietschigen Motiven und Mustern, schlicht, extravagant, mit viel oder wenig Text. Nach der Geburt war mir nicht nach “Do-it-yourself”-Experimenten und Chris fehlte die nötige Zeit, also entschieden wir uns, ein vorgefertigtes Design zu wählen, das all die Vorstellungen vereinte, die wir an unsere Geburts- und Dankeskarte hatten. Erst bestellten wir diverse Muster bei einigen Anbietern, probierten verschiedene Materialien und Motive aus und schauten uns an, was uns am besten zusagte. Fündig wurden wir letztendlich auf Die Kartenmacherei, die das Basteln und Werkeln für einen übernimmt und meiner Meinung nach, eine wunderbare Auswahl an Designs anbietet, die sich an einigen Stellen durch wenige Handgriffe individualisieren lassen (zB Fonts, Farben und Größen). Zudem kann man das Material aus einer vorgegebenen Auswahl bestimmen und weitere Gadgets wie Briefumschläge oder Adressaufkleber, passend zum ausgewählten Design, bestellen. Ich habe hier und da ein wenig herum probiert, mit diversen Fonts und Farben gespielt und war nach wenigen Klicks fertig. Alles ganz easy. Innerhalb weniger Tage erreichte uns ein Paket mit wunderschönen und qualitativ hochwertigen Karten. Punkte in Peachrosé und mein Lieblingsfont in Groß stechen einem sofort ins Auge. In der Karte gibt es dann auch noch etwas zu lesen und anzuschauen. Die Kartenmacherei bietet aber nicht nur Geburts- und Dankeskarten an, man findet zu allen möglichen Anlässen Karten, Einladungen oder auch Tischdekoration. Deshalb sollte der Shop in jedem Lesezeichen landen.

PS: Und im zweiten Teil zeige ich euch, wie ich die Einladungskarten zur Taufe gemacht habe. Nur diesmal im klassischen DIY-Stil mit Step by Step-Anleitung.

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10 Dinge, die ich durch das Muttersein gewonnen und verloren habe

Ja, was hat sich denn geändert, seit dem du Mutter bist?” Bei dieser Frage war die Geburt gerade Mal 7 Tage her. Was sollte ich bloß antworten? Mir gingen gerade zwanzig Tausend andere Gedanken durch den Kopf, aber nicht, was sich genau an mir geändert hat. Es war alles noch so frisch und neu. Und dass das Baby da war, war DIE Veränderung, was anderes wäre mir in dem Moment gar nicht aufgefallen. Doch jetzt sind einige Tage und Wochen seit der Niederkunft vergangen und man merkt hier und da die kleinen und großen Veränderungen an einem selbst oder im alltäglichen Leben mit einem kleinen Zwerg.

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Süß und salzig: fluffiger Sahnemilchreis mit Meersalzkaramellsoße

Salzig und süß zusammen geht nicht? Geht sehr wohl! Dieses Rezept ist das beste Beispiel dafür. Der Klassiker unter den einfachen Desserts wird mit einem außergewöhnlichen Topping serviert und ist eine wahre Geschmacksexplosion auf der Zunge. Probiert es mal aus…

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Zutaten
für ca. 8 kleinere Portionen im Glas
MILCHREIS: 600g Milch, 1 Vanilleschote, Prise Salz, 150g Milchreis, 3 EL Zucker, 200ml Schlagsahne
MEERSALZKARAMELLSOßE: 125g Zucker, 100ml Milch, 1/2 TL grobes Meersalz, wahlweise 150g Creme fraiche

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Zubereitung des Milchreis
Schritt 1
Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit der Spitze des Messers herauskratzen.

Schritt 2
Die Schote und das Vanillemark zusammen mit 600ml Milch und einer Prise Salz leicht aufkochen. Milchreis und 3 EL Zucker hinzugeben. Bei schwacher Hitze ungefähr 30 Minuten köcheln lassen und immer wieder mal umrühren. Ich mag den Reis sehr weich, weshalb ich ihn immer etwas länger drin lasse. Je nachdem, ob ihr ihn bissfest oder weich mögt, müsst ihr ihn kürzer oder länger kochen lassen.

Schritt 3
Den Milchreis auskühlen lassen, dabei das Umrühren nicht vergessen. Schlagsahne steif schlagen und unter den Milchreis heben.

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Zubereitung der Meersalzkaramellsoße
Schritt 1
125g Zucker karamellisieren lassen, Milch und Meersalz hinzugeben. Wer es cremiger mag, der kann noch 150g Creme fraiche einrühren. Achtung: bei der Zugabe der Milch sollte der Topf kurz vom Herd genommen werden, da die Milch extrem spritzt. Alles so lange umrühren, bis sich das Karamell aufgelöst hat. Ganz kurz auskühlen lassen. Milchreis in Gläser füllen und mit der Meersalzkaramellsoße garnieren. Lasst es euch schmecken!

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Warum Ostern und die Feiertage so wichtig für mich sind…

Man kann von den kirchlichen Feiertagen halten was man will. Und sich in ellenlangen Diskussionen verlieren, ob man sie in unserer modernen Gesellschaft tatsächlich noch braucht und will, oder ob das alles nicht eine Bevormundung durch eine Obrigkeit ist, die unserer Freiheit widerstrebt. Man kann sich wirklich den Mund fusselig reden – was bleibt, sind verschiedene Meinung, die nicht unterschiedlicher sein könnten und man selbst hat mehr über die Feiertage gelesen, gesprochen oder geschrieben als sie tatsächlich genutzt. Der letzte Satz stammt übrigens nicht von mir, den habe ich in einer wahnwitzigen Diskussion auf Twitter gelesen, die mich zum Lachen brachte. Und genau in dem Moment entschied ich den Laptop einfach zu schließen. Das war mein Stichwort. Ich entschied tatsächlich mal das Internet Internet sein zu lassen und das, was echt und greifbar ist, zu genießen. Unabhängig davon, wie meine persönliche Einstellung zur Kirche, religiösen Geboten und der Bibel ist. Ich genieße die Feiertage, und zwar immer wieder aufs Neue. Anstatt sie schlecht zu reden und sie in Grund und Boden zu diskutieren, sehe ich sie als schönes Geschenk und mache das Allerbeste draus, in dem ich das kostbarste auf der Welt, meine Familie, um mich herum habe, das gute Wetter genieße, einen alten Film oder eine neue Serie schaue und mich auf die Couch mit einer Tasse Milch pflanze. Sie sind so selten geworden diese Momente, in denen wir alle mal frei haben und den Stress und unseren Alltag ausblenden können. Und obwohl ich selbst Mutter bin, erwische ich mich selbst, wie ich meinen Kopf auf den Schoß meiner Mama lege und sie bitte mich zu kraulen. Als wenn ich gerade 5 Jahre alt wäre und meine Probleme und Herausforderungen für einen Augenblick vergessen und mich fallen lassen kann. Feiertage sind irgendwie auch Kindheitstage, da feiern wir jedes Jahr die alten Familientraditionen, essen die gesegneten Gaben, erzählen aus unserem Leben, und sind froh, dass wir uns für diese wenige Stunden haben. Denn der Alltag kehrt wieder schneller zurück als einem manchmal lieb ist. Deshalb sind mir Feiertage so unfassbar wichtig. Ich glaube manchmal, dass wir in einer Zeit angekommen sind, in der wir nichts mehr mit uns selbst anfangen können, wenn wir tatsächlich mal freie Zeit geschenkt bekommen. Statt die Feiertage zu genießen, beschweren wir uns lieber darüber, dass wir nicht einkaufen oder feiern gehen können und dass sie überhaupt existieren und kotzen uns im Internet deswegen gegenseitig an. Na bravo…

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Erst an einem solchen Tag fällt mir auf, dass ich schon lange kein Buch gelesen (mein Vorsatz zum neuen Jahr ist schneller im Alltagschaos untergegangen als mir lieb war) und mein ungelesener Zeitschriftenstapel immer größer wird. Dass ich schon Ewigkeiten die wunderschöne Pfalz mit ihren Weinbergen nicht besucht habe. Dass es schon etwas länger her ist, als wir zur gleichen Zeit am Esstisch zu Abend aßen. Dass ich schon sehr lange keinen neuen, richtig guten Film geschaut habe. Dass ich schon lange kein intensives Gespräch geführt habe – über alles, was mich bedrückt, bewegt, fordert und erfreut.

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Ja, ich brauche diese Feiertage, denn sie entschleunigen. Ich komme runter, und verliere nicht den Blick für das Wesentliche. Ja, ich bin froh, dass wir solche Tage im Jahr haben. Zeit für uns und Zeit für mich.