Tschö, ich bin mal im Urlaub!

Schande über mein Haupt! Ich weiß, ich habe mich ziemlich leise aus dem Staub gemacht und hier alles stehen und liegen lassen. Aber es hat einen triftigen Grund, wir machen nämlich Betriebsferien – oder so ähnlich. Das habe ich nicht rechtzeitig kommuniziert, weil mir kurz davor tatsächlich ein wenig die Zeit gefehlt hat, denn so ein (erster) Urlaub mit Kind bedarf eine gezielte Vorbereitung und die nahm viel Zeit in Anspruch. Als wir schon unterwegs waren, habe ich nicht so wirklich Zeit finden wollen, um mich um das hier zu kümmern. Der lang ersehnte Frisörtermin, die intensiven Gespräche auf dem Balkon bei Bier und Sonnenuntergang, ausgiebige Spaziergänge an lauwarmen Abenden durch das Viertel, und die Lust meinen Geldbeutel zu plündern, kamen mir plötzlich dazwischen. Deshalb die Funkstille. Jetzt ist die erste Woche rum, die große Runde an Besuchen, Ausflügen, Shoppingeskalationen und verschönernden Terminen ist geschafft, und somit habe ich die kommenden Tage ein wenig mehr Zeit, aber vor allem auch Lust und die entsprechende Motivation, den einen oder anderen unfertigen Blogeintrag endlich zu Ende zu bringen, damit hier der Lesestoff nicht ausgeht. Ich versuche die Auszeit nicht nur für mich und meine Familie zu nutzen, sondern auch für den Blog. Beides geht zwar irgendwie Hand in Hand, ist aber dann doch etwas anders motiviert. Damit meine ich nicht, dass ich jetzt aufhöre, aber ich hatte die letzten Wochen echt ein riesiges Motivationsproblem. Dass ich mich mit meinem Blog nicht mehr richtig identifizieren konnte, erwähne ich jetzt nur beiläufig. Rückblickend ist das wohl diese typische Bloggerkrise, die alle Schaltjahre auf einen zukommt und man da wie vor einer Wand steht und sich immer wieder diese bitteren Fragen stellt, ob das alles noch Sinn macht und es nicht an der Zeit ist, das Ding zu beenden. Also erst einmal eine digitale, wenn auch nicht strenge oder unfassbar lange, Pause einlegen. Den Laptop mal ein paar Tage zu lassen. Kurz durchatmen und neu starten. Mein Kopf ist voller Ideen, ihr glaubt gar nicht, wie viele Einträge im Entwurfmodus sind, aber was meine Finger daraus gemacht haben, war nur milde ausgedrückt kompletter Nonsense, der nicht zur Kategorie „lesenswerte Artikel“ gehört. Lange Rede, kurzer Sinn: bisschen Pause, bisschen Inspiration sammeln, bisschen Abstand nehmen von der digitalen Welt und dann läuft das wieder.
Bis die Tage!

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Wochenrückblick: KW #28

Last Week: Unter der Woche passierte nichts Spannendes: ein bisschen Krabbelkurs, ein bisschen Uni, ein bisschen Haushalt. Am Samstag entflogen sowohl Kind als auch Partner und ich war das erste Mal so richtig allein in unseren vier Wänden. Ich wusste im ersten Moment gar nicht, was ich mit so viel Freizeit anfangen soll. Die Wohnung war aufgeräumt, das Wetter war wunderbar sommerlich und es kündigte sich ein herrlicher Mädelsabend in Frankfurt an. Wir waren in der Long Island Summer Lounge, aßen irgendwann gegen 23 Uhr noch bei Vapiano und fuhren dann nach Hause, um am Esstisch bei Jules Mumm über alles zu reden, was unsere Telefongespräche zeitlich sprengen würde. Ich glaube, es war 3 Uhr, als wir todmüde ins Bett gefallen sind.
Like: Mädelsabende, Jules Mumm und stundenlange Gespräche!
Dislike: Vielversprechende Wohnungsbesichtungen, die sich dann als Abzocke entpuppen.
New in: Ich habe mir einen kupferfarbenen Wecker, neuen Schmuck von Casio und Fossil und einen Organizer für die Reise bestellt. Außerdem kam unser neuer Reisebuggy von Britax an, den wir schon sehnsüchtig erwartet haben und im Urlaub ausgiebig testen wollen.
Ohrwurm:
Food-Addiction: Rote-Bete-Suppe! Nom nom nom…
Online: Ich sage nur: BABYGAP!!!
Offline: Ja, da war ja die Modewoche in Berlin – die ich ausfallen ließ. Aber nichts für ungut: es hat mir dieses Mal nicht sonderlich gefehlt. Ich hatte auch nicht das Gefühl, das meine Timeline, ob nun bei Twitter oder Instagram, da viel nützlichen Input lieferte. Oder ich folge nicht den „richtigen“ Leuten.
Gedanken: Ich habe mir überlegt, über welches Thema ich meine Master-Thesis schreiben möchte. Es ist noch ein wenig hin, bis ich die Thesis anmelden kann, aber mit 75 Punkten könnte ich rein theoretisch loslegen und es kann ja nie schaden, zumindest grob zu wissen, mit was man sich 6 Monate lang beschäftigen will. Und dann kam mir inmitten eines Seminars die Idee, die ich am Mittwoch in der Sprechstunde schon mal anschneiden möchte.
Zwischen den Zeilen: Die verlorene Ehre der Katharina Blum
Im Netz: Ein Artikel über einen Selbstmord hat mich so rasend gemacht, dass ich den ganzen Tag danach schlechte Laune hatte. In Polen erhängte sich ein 14-jähriger Junge, nachdem er monatelang von seinen Mitschülern gemobbt wurde. Man unterstellte ihm, dass er homosexuell sei, belästigte und mobbte ihn jeden Tag in der Schule. Achtung, der Grund: weil er sich die Haare gelte, enge Röhrenjeans trug und aufgrund seiner Art eher ruhig und ein wenig sensibel war.
Next Week: Ein volles Programm steht an: zum Wochenanfang muss ich zu meiner alten Universität, ein altes Zeugnis abholen. Am Dienstag bin ich erst noch im Krabbelkurs – leider das letzte Mal – und danach geht es direkt zu The Movement, um den patentierten Megaformer in einer Trainingseinheit auszuprobieren. Der Megaformer ist eine Mischung aus Pilates- und Ganzkörper-Trainingsgerät, das Cardio-, Kraft- und Pilatestraining vereint. Ich bin schon sehr gespannt und werde demnächst hier darüber berichten. Mittwoch muss ich noch in eine Sprechstunde, um mein Hausarbeitsthema zu finalisieren und abends fliegen wir dann schon nach Polen. Und am Wochenende geht es gleich weiter: wir fahren in die Slowakei, um es uns in einer Therme gut gehen zu lassen und ein wenig zu entspannen.
Vorfreude: der erste Flug mit Emilie
To Do: Koffer packen
In Bildern:
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Wochenrückblick: KW #27

Last Week: Das war ein turbulente Woche vom feinsten. Am Montag verkrümmelte ich mich zu meinen Eltern. Nachdem schon die vorletzte Woche relativ mies gelaufen ist, und ich mir noch zusätzlich einen Nerv klemmte, der mir seit paar Tagen Probleme bereitete, wollte ich mich ein wenig zurückziehen, erholen, aber vor allem liegengebliebene Arbeit abarbeiten. Emilie wurde von ihrer Oma betreut, da sie inmitten eines intensiven Schubs steckte und dieser es mir unmöglich machte, auch nur für 5 Minuten zu arbeiten. So konnte ich wenigstens ein paar dringliche Sachen erledigen. Pünktlich am Donnerstag war ich wieder in Frankfurt an der Universität zum Seminar. Chris und ich hatten noch ein wenig babyfreie Zeit und waren spontan ausgegangen. Das Wochenende ließen wir dann ganz gemütlich im Freibad ausklingen.
Like: Spontanität
Dislike: Wachstumsschübe gepaart mit Zahnen und der Poststreik
New in: Viel zu viel! Es kamen Pakete von Zara und Zalando an – ich sag bloß Sale – und bei Hema und Xenos konnte ich auch nicht widerstehen.
Ohrwurm: 
Food-Addiction: Diese Woche waren es gekühlte Macarons, denen ich verfallen bin. Vor allem die mit Karamell und Salzbutter. Außerdem gab es seit Ewigkeiten wieder mal Quesadillas mit Tomaten, Schafskäse, geschmolzenem Käse und Salsa im Hemingways, die ich seit eh und je dort bestelle. Ich kann sie nur empfehlen. Und habe ich schon erwähnt, dass ich Lillet Wild Berry liebe? Nein? Jetzt ist es offiziell.
Online: Ich habe viel Zeit in das Zusammensuchen neuer Möbel für unser Wohnzimmer investiert. Eine neue Couch wollen wir schon lange, denn unser Big Sofa ist zwar irre gemütlich, aber keine Möglichkeit Gäste ordentlich zu empfangen, oder abends gemütlich ein Glas Wein zu trinken. Es ist eher eine Art „Ich-hau-mich-drauf-und-schlaf-mal“-Ding. Es hat prima als Gästebett fungiert, aber wir wollen den Platz jetzt anderweitig nutzen und neue Strukturen schaffen. Neue Regale, Vitrinen, TV-Bank und ein Couchtisch sollen nach dem Urlaub einziehen.
Offline: Bei dem heißen Wetter? Für Emilie gab es ein Planschbecken im Garten, für mich eine Sonnenliege und ein Treffen mit einer sehr guten Freundin. Ich glaube, ich habe sie mit meinem gedanklichen Müll zugequatscht. N., wenn du das liest, bitte melde dich. Ich weiß nicht, ob du meinen Schwall an Wörtern überlebt hast <3.
Gedanken: In meinem Kopf herrscht im Moment ein Chaos gepaart mit Angst. Das nervt mich, weil es mich im Alltag furchtbar hemmt.
Zwischen den Zeilen: Emilia Galotti
Im Netz: Ich las irgendwas zwischen „Griechenland-Krise“ und „Die Hitze ist unerträglich“.
Next Week: Diese Woche wird bis Freitag ein Hetzmarathon. Ich muss noch einige Termine wahrnehmen, die ich lange aufgeschoben habe. Am Wochenende bin ich dann ungewohnt alleine (zumindest fast): während Chris mit seinen Kumpels unterwegs ist, bleibt Emilie bei ihrer Oma und ich werde mit einer Freundin das Wochenende in Frankfurt genießen. Girlsnight und so. Da ist mir nämlich eingefallen, das ich schon ewig nicht mehr in der Long Island Lounge war – der Lounge mit den kleinen Pools zum Abkühlen, den besten kalten Drinks und dem wunderbaren Ausblick auf die Frankfurter Skyline.
Vorfreude: URLAUB!!!
To Do: Ich spreche es ungern aus, aber ich muss noch meine Steuererklärung machen. Jedes Jahr mache ich sie auf den letzten Drücker. Es ist meine absolute Hassbeschäftigung. Vor dem Urlaub werde ich mich dennoch diesem Übel widmen müssen. Außerdem muss ich noch mein Thesenpapier schreiben und Stichpunkte für meine Hausarbeit machen.
In Bildern:
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Wella „Say Style Speak EIMI“ Bloggerevent in Frankfurt

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Ich hatte euch schon hier die neuen Produkte EIMI vorgestellt. Dahinter steckte ein Event, zu dem ich Anfang Juni von Wella in Frankfurt eingeladen wurde. 11 Beauty- und Modeblogger durften die neue Stylingreihe EIMI ausprobieren und gemeinsam mit professionellen Stylisten von Wella Professionals einen eigenen Style kreieren.
In kleinen Workshops haben wir uns dann zusammen getan und darüber gesprochen, was die aktuellen Haartrends und welcher Typ wir beim Haarstyling sind, was wir mögen und wie wir unseren persönlichen EIMI-Look umsetzen würden. Nachdem Jens, unser Top Stylist, uns kurz beraten hat, ging es schon ans Zeichnen und Skizzieren, um zu schauen, was wir gestalterisch an uns selbst umsetzen würden – was ja so gar nicht meins ist. Aber irgendwie hat es doch geklappt und ich entschied mich für Variante chice Sugar Waves: eine paar leichte messy Wellen mit Megavolumen vom Ansatz bis in die Spitzen, um einen optischen Push-Effekt zu kreieren.

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Ich bin beim Thema Haare einfach gestrickt, muss ich zugeben. Da sie von Natur aus extrem glatt sind, sind jegliche Bemühungen á la Locken nur selten erfolgreich. Da brauche ich viel Zeit und einige sehr gute Produkte, um ein Ergebnis zu erzielen, mit dem ich zufrieden bin. Deswegen beschränkt sich mein Repertoire häufig auf offen und glatt oder zusammengebunden zu einem hohen Pferdeschwanz – gerade wenn Emilie ihre Phasen hat, wächst und den ganzen Tag Beschäftigung braucht, bin ich auf etwas angewiesen, das super einfach ist und mich kaum Zeit im Bad kostet. Ich bin mittlerweile an meinen „sleeken“ Look gewöhnt – das bin ich und das mag ich auch an mir sehr. Beim Event wollte ich dennoch etwas Anderes ausprobieren und schauen, was ich in meinen Alltag als Mama integrieren kann. So zeigte mir Jens ein paar nützliche Tipps und die Möglichkeiten, die ich mit dieser Frisur habe. Außerdem zeigte er mir, wie ich die bestimmte Auswahl an Produkten für meine Haare gezielt einsetzen kann. Der Look wirkt vielleicht auf den ersten Blick unspektakulär, ist aber genau nach meinem Geschmack: easy, passt absolut zu mir und je nach Outfit wirkt es mal casual oder chic. Das Ganze wurde in einem Vorher-Nachher-Shooting festgehalten und von der Grazia begleitet. Die Ergebnisse der anderen Mädels lassen sich ebenfalls sehen und so hatte jede am Ende ihren eigenen EIMI-Look kreiert.

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